Arbeitspapier zu “Smart Cities“
Unter dem Vorsitz von Prof. Ulrich Kelber hat die Internationale Arbeitsgruppe für Datenschutz in der Technologie (IWGDPT), allgemein bekannt als „Berlin Group“, ein Arbeitspapier zu „Smart Cities“ verabschiedet, das Städten, Dienstleistern und Regulierungsbehörden praktische Empfehlungen bietet, um datenschutzfreundlichere Lösungen für „Smart Cities“ zu identifizieren und zu fördern.
Städte in der ganzen Welt wenden neue und innovative Verfahren an, um ihre Ziele zu erreichen. Dies kann die Einführung neuer Technologien oder die Anwendung neuer Datenverarbeitung mit bestehenden Daten sein.
Die Berlin Group ist überzeugt davon, dass der Weg zu „intelligenten“ oder „vernetzten“ Städten von Anfang an eine sinnvolle Datenverwaltung erfordert, um das Vertrauen der Bürger und der Menschen, die die Stadt besuchen, zu erhalten.
Beim Aufbau intelligenter Städte können zahlreiche Akteure beteiligt sein und verschiedenste Verarbeitungsprozesse eine Rolel spielen. Das Arbeitspapier versucht nicht, intelligente Städte zu definieren, sondern untersucht das Thema der Digitalisierung von Städten als Prozess in den drei Phasen Datenerhebung, Datenanalyse und Entscheidung.
Die theoretischen Ausführungen werden am Beispiel der Stadt „Enschede“ weiter veranschaulicht.
Im September 2017 beschloss die Stadtverwaltung von Enschede, eine 24/7-WLAN-Überwachung im Stadtzentrum einzuführen . Ziel war es, die Effektivität der kommunalen
kommunaler Investitionen im Hinblick auf eine verantwortungsvolle Mittelverwendung zu messen. Sie beauftragte einen Dienstleister, der wiederum eine andere Partei mit der Installation und Wartung der Sensoren und die von den Sensoren erfassten Daten zu sammeln und zu validieren.
Das Arbeitspapier schließt mit einer Sammlung von Empfehlungen zum Thema Smart Cities ab.
(Foto: Montri – stock.adobe.com)
Letztes Update:15.09.23
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