BSI-Empfehlung für sichere Konfiguration von MS-Office-Produkten
Büroanwendungen werden wegen ihrer großen Verbreitung und Angriffsfläche häufig als Angriffsweg genutzt, beispielsweise um mittels Makros in MS-Office-Produkten Schadsoftware zu verbreiten und auf Zielsystemen auszuführen. Mit einer wohlüberlegten Konfiguration dieser Produkte kann das Risiko der Ausnutzung von Standardfunktionen oder Schwachstellen minimiert werden.
Das BSI hat für den Einsatz auf dem Betriebssystem Microsoft Windows sieben Cyber-Sicherheitsempfehlungen für eine sichere Konfiguration von Microsoft Office 2013/2016/2019 erstellt. Diese behandeln zum einen übergreifende Richtlinien für Microsoft Office, zum anderen Richtlinien für sechs häufig genutzte Microsoft Office-Anwendungen.
Hauptaugenmerk dieser im Mai 2019 veröffentlichten BSI-Empfehlung liegt auf dem Einsatz von Microsoft Office 2013/2016/2019 in mittelgroßen bis großen Organisationen, in denen die Endsysteme mit Gruppenrichtlinien in einer Active Directory-Umgebung verwaltet werden.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(Bild von Pixaline auf Pixabay)
Letztes Update:25.06.19
Verwandte Produkte
Das könnte Sie auch interessieren
-
BSI veröffentlicht Methodikleitfaden für Grundschutz++
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Anfang April 2026 die erste Version seines Leitfadens zur Methodik des Grundschutz++ veröffentlicht. Das Dokument markiert einen weiteren Schritt bei der Ablösung des klassischen IT-Grundschutzes durch den modernisierten Nachfolgestandard. Inhalt und Zielsetzung Der Leitfaden bildet einen zukunftsgerichteten Ordnungsrahmen für den systematischen Aufbau und die Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems.
Mehr erfahren -
Folge 91: KI-Kompetenz und KI-Kompetenzen
KI ist ein Werkzeug, welches vielfältig eingesetzt wird. Das erfordert Verständnis für die neue Technik und Kompetenz für den Einsatz. Allerdings kann KI auch Kompetenzen in Menschen entfalten und gezielt eingesetzt werden, um sich seiner selbst bewusster zu werden. Wie das gehen kann, erklärt die Buchautorin Céleste Spahić im DataAgenda Datenschutz Podcast. Weitere ThemenFolge 82:
Mehr erfahren -
Datenschutzkonforme Anwesenheitsübersicht im Zeiterfassungssystem
Ein Fallbeispiel aus dem sächsischen Tätigkeitsbericht 2025 zeigt, wie die flächendeckende Freischaltung einer „Anwesenheitsübersicht“ in einem elektronischen Zeiterfassungssystem gegen den Grundsatz der Datenminimierung verstoßen kann – und welche Konsequenzen drohen, wenn Verantwortliche die datenschutzrechtliche Erforderlichkeit nicht hinreichend begründen können. Ausgangslage In sächsischen Finanzämtern war die Funktion „Anwesenheitsübersicht“ eines Zeiterfassungssystems zunächst so konfiguriert, dass sämtliche Beschäftigte
Mehr erfahren



