BSI: Informationen für digitalen und sicheren Schulalltag
Es ist zwar primär die Aufgabe des Verantwortlichen für die Sicherheit der IT-Infrastruktur zu sorgen, jedoch stellen auch schlecht informierte Nutzerinnen und Nutzer ein gewisses Sicherheitsrisiko dar. Nicht nur deshalb sollte IT-Sicherheit auch ein Thema in Lehrerfortbildungen, in der Lehrerausbildung und im Unterricht sein.
Dass es hier Optimierungsbedarf gibt, hat sich gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie deutlich gezeigt, als Lehrerinnen und Lehrer ohne größere Vorbereitungszeit „ins Kalte Wasser“ geworden wurden.
Denn das digitale Lehren und Lernen birgt einige Sicherheitsrisiken. Anfang des Jahres wurden beispielsweise Unterrichtsstunden von Unbefugten gekapert oder der Unterricht musste wegen DDoS-Angriffen auf Schulplattformen zeitweise komplett ausfallen.
Seit März 2020 müssen LehrerInnen immer wieder ihren Lehrauftrag vom Klassenraum in eine digitale Umgebung verlegen. Sie sammeln seitdem viele Erfahrungen, insbesondere was die Vermittlung von Lerninhalten auf digitalen Wegen angeht. In diesem Kontext tauchen im Schulalltag aber auch immer wieder Fragen zur IT-Sicherheit auf: Wie kann ich meinen Unterricht per Video vor Scherzen und Störungen schützen? Welche Einstellungen sichern meine SchülerInnen und mich ab? Was mache ich im Notfall?
Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Materialien zur Sensibilisierung von Lehrerinnen und Lehrern zusammengestellt, die sie als Hilfestellung für den grundsätzlichen Basisschutz ihrer Geräte und Daten oder zur Anwendung im Unterricht nutzen können. Das Informationsangebot wird stetig erweitert und hat das Ziel, die Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern in puncto Cyber-Sicherheit zu stärken und ihnen Tipps für mehr Sicherheit im digitalen Unterricht mit auf den Weg zu geben.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
(Foto: insta_photos – stock.adobe.com)
Letztes Update:24.05.21
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