Leitfaden zum Umgang mit Cyberattacken
Die Gefahr von Cyberangriffen wächst. Die Angreifenden sind zunehmend professionell organisiert und in der Lage, Sicherheitslücken schnell zu nutzen. Sie verfügen über Werkzeuge, um Schwachstellen der Systeme zu identifizieren. Auch Betrugs- und Phishing-Maschen sind deutlich professioneller geworden – und damit schwerer für Nutzer*innen zu erkennen. Experten sind sich einig: Ein Cyberangriff ist nicht mehr eine Frage des „ob“, sondern des „wann“.
Die LDi NRW fasst die wesentlichen ToDos auf ihrer Seite wie folgt zusammen :
- Angriff stoppen: Sofortige Maßnahmen ergreifen, um den Angriff zu stoppen oder einzudämmen.
- Untersuchung: Ursache, Umfang, Ablauf und Folgen des Angriffs analysieren.
- Risikobewertung: Auswirkungen auf die betroffenen Personen bestimmen und das Risiko für ihre Rechte bewerten.
- Schadensbegrenzung: Maßnahmen ergreifen, um die Folgen für betroffene Personen abzumildern und sie gegebenenfalls benachrichtigen.
- Prävention: Vorkehrungen treffen, um zukünftige Angriffe zu verhindern und das Schutzniveau zu erhöhen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Informationen zum Umgang mit Cyberangriffen zur Verfügung. Diese Infos umfassen auch Listen von Dienstleistern im IT-Sicherheitsbereich, die zur Unterstützung kontaktiert werden können. Zudem besteht die Möglichkeit, sich an den Single Point of Contact des Cybercrime-Kompetenzzentrums zu wenden.
(Foto: Ummeya – stock.adobe.com)
Letztes Update:11.08.24
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