Folge 94: KI-Reallabore, Kinder und Gesundheit
Was Digitalrechte und Medizinforschung verbindet
Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 24. Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht trägt den Titel „Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen“ und befasst sich insbesondere mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Kinder und Jugendliche.
Markus Beckedahl, der Gründer des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie, diskutiert das „KI-Seepferdchen“ (HE 12), die Gefahren durch AI Companions (HE 46), Anreize für eine vertrauenswürdige europäische Plattform- und Dateninfrastruktur (HE 50) sowie die Entwicklung kindgerechter KI im Sinne der digitalen Souveränität der EU (HE 48). Letztere soll und kann in KI-Reallaboren nach Art. 57 bis 59 KI-VO entwickelt werden.
Dies gilt auch für KI, die für die Medizin entwickelt werden soll. Prof. Dr. Dr. Felix Sahm, Direktor der Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg, berichtet über das Forschungsprojekt EuCanAI, in dem im Sinne der digitalen Souveränität der EU ein KI-Agent zur Verbesserung der Diagnostik und Behandlung von Hirntumoren entwickelt werden soll. Warum die Gesundheitsforschung dafür auf KI-Reallabore angewiesen ist, erläutert Lucia Burkhardt, Datenschutzjuristin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der TH Köln.
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Folge 90: KI Omnibus Update März 2026 reloaded: Reallabore Spezial
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Letztes Update:06.07.26
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