Berliner Datenschutzbeauftragte verhängt hohe Bußgelder

Die Behörde der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit hat bestätigt, dass sie jüngst zwei Bußgeldbescheide gegen ein Unternehmen in Höhe von insgesamt 200 000 Euro verhängt hat. Zudem befindet sie sich gerade in einem Verfahren, wonach es in absehbarer Zeit ein Bußgeld in bis zu zweistelliger Millionenhöhe wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) geben soll.

Betroffene Unternehmen

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk will die bereits sanktionierte betroffene Firma nicht nennen. Diese kann noch gegen die Bußgeldbescheide Rechtsmittel einlegen. Gleiches gilt für das Unternehmen, dem ein sieben- oder gar achtstelliges Bußgeld droht.

Weg in die Nachrichten interessant

Öffentlich geworden sind die bereits verschickten Bescheide ebenso wie die weiteren bevorstehenden Sanktionierungen durch eine Mitteilung an der Haushaltsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Aus diesem Gremium gelangten die Nachrichten, die allesamt von der Berliner Landesbeauftragten bestätigt wurden.

Letztes Update:14.08.19

  • Aktuelle Prüfpraxis der Datenschutzaufsichtsbehörden

    Aktuelle Prüfpraxis der Datenschutzaufsichtsbehörden

    Seminar

    833.00 € Mehr erfahren
  • Ihr Dialog mit der Datenschutzaufsicht

    Ihr Dialog mit der Datenschutzaufsicht

    Seminar

    2019-12-09, 09:00 | Leipzig

    1059.10 € Mehr erfahren
  • Datenschutzgerechter Einsatz von Windows 10

    Prüfschema zu Windows 10

    Neben Themen wie der datenschutzkonformen Gestaltung von KI-Systemen, dem Schutz von Patientendaten nach dem Stand der Technik, Gesundheitswebseiten und -Apps hat sich die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) auch dem Thema des Einsatzes von Messenger-Diensten im Krankenhausbereich angenommen. Für den Einsatz von Messenger-Diensten im Krankenhausbereich wurden in einem „Whitepaper“ technische

    Mehr erfahren
  • Tracking

    Aufsichtebehörden warnen vor personenbezogenem Webtracking ohne Einwilligung

    Mehrere Aufsichtsbehörden weisen darauf hin, dass Websitebetreiber eine explizite Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer einholen müssen, wenn sie von in Websites eingebundenen Dritt-Diensten die dort erhobenen Daten auch für eigene Zwecke nutzen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, fordert daher Website-Betreiber auf, ihre Websites umgehend auf entsprechende Dritt-Inhalte und Tracking-Mechanismen zu

    Mehr erfahren
  • Umsetzung der Ds-GVO in Niedersachsen

    Umsetzung der DS-GVO auch in Niedersachsen holprig

    Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD), Barbara Thiel, hatte ab Ende Juni eine Prüfung begonnen, um in Erfahrung zu bringen, wie gut sich die niedersächsischen Unternehmen bisher auf die seit dem 25. Mai geltende Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) eingestellt haben. In einer branchenübergreifenden Querschnittsprüfung schrieb Thiels Behörde 50 Unternehmen unterschiedlicher Größe an, die Fragen zu zehn

    Mehr erfahren