BSI-Standard zum Notfallmanagement wird aktualisiert
Das BSI entwickelt den IT-Grundschutz weiter fort. In absehbarer Zeit soll auch der Standard 100-4 ersetzt werden. Mit dem BSI-Standard 100-4 hatte das BSI begonnen, einen systematischen Weg aufzuzeigen, wie ein Notfallmanagement in einer Behörde oder einem Unternehmen aufgebaut werden kann, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicherzustellen.
Der Standard 100-4 wird durch den neuen Standard 200-4 ersetzt. Dieser soll passgenau und modular die verschiedenen Bedürfnisse unterschiedlich großer Anwender berücksichtigen. Der modernisierte BSI-Standard 200-4 gibt eine praxisnahe Anleitung, um ein Business Continuity Management System (BCMS) in der eigenen Institution aufzubauen und zu etablieren.
Wie aktuell der Draft ist, zeigt sich bspw. daran, dass die Weiterentwicklung des etablierten BSI-Standards 100-4 zahlreiche Neuerungen, basierend auf aktuellen Erkenntnissen im Bereich Business Continuity sowie durch die jüngsten Erfahrungen aus der Corona-Pandemie enthält.
Der Community Draft des BSI-Standards 200-4 enthält bspw. auch eine detailliertere Ausarbeitung von Teilen der Methodik mit umfangreichen Hilfestellungen, z. B. zur Etablierung der Besonderen Aufbauorganisation (Stabsstruktur), im Soll-Ist-Vergleich, in der Geschäftsfortführungsplanung oder Wiederanlaufplanung.
Der Community Draft des BSI-Standards 200-4 kann bis zum 30. Juni 2021 kommentiert werden.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(Foto: Vitalii Vodolazskyi stock.adobe.com)
Letztes Update:21.01.21
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