Informationen zum Selbstdatenschutz

Selbstdatenschutz

Unter Selbstdatenschutz versteht man die durch den Einzelnen zum Schutz seines Rechts auf informationelle Selbstbestimmung ergriffenen technischen, organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen. Dazu werden bisher in erster Linie Verhaltensweisen des Einzelnen gezählt, möglichst wenig Ansatzpunkte für eine Erhebung seiner Daten zu bieten. Selbstdatenschutz bedeutet, die Gefahren hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit kennen zu lernen und selbst aktiv Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Broschüre des BLM

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat zu diesem Thema eine Broschüre mit dem Titel „Selbstdatenschutz! Tipps, Tricks und Klicks“ herausgegeben. Die Broschüre „Selbstdatenschutz! Tipps, Tricks und Klicks“ gibt Mediennutzern in vier Kapiteln alltagstaugliche Tipps sowie verständlich aufbereitete Hintergrundinformationen für einen selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit den eigenen Daten. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Eltern und pädagogisch Tätige, die Kinder und Jugendliche bei dem verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten unterstützen. Zu jedem Themenschwerpunkt befinden sich in gekennzeichneten Abschnitten auf diesen Adressatenkreis abgestimmte Hinweise.

 

Interessierte finden weitere Informationen zum Thema auch auf den Seiten des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz. Dort können Interessierte sich darüber informieren, welche Möglichkeiten es gi bt, Datenspuren im Internet zu vermeiden, E-Mail-Inhalte durch Verschlüsselung schützen oder mit welchen welchen Maßnahmen  Anwender Inhalte in Online-Speichern vertraulich halten können.

 

Letztes Update:30.01.19

  • Digitaler Nachlass

    Studie beleuchtet Fragestellungen zum Digitalen Nachlass

    Hinterbliebene stehen vor vielen Herausforderungen, wenn sie an Vertragsinformationen gelangen müssen und Online-Konten von Verstorbenen verwalten sollen. Ohne Passwörter und Zugangsdaten haben Erben oft keinen Zugriff auf die Online-Konten. Sie können sich nicht um laufende Geschäfte wie Internetauktionen, Abos oder Bestellungen kümmern oder Verträge kündigen. Im schlimmsten Fall entstehen hohe laufende Kosten und finanzielle Schäden.

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  • Soziale Netzwerke

    LfDI Baden-Württemberg zieht sich aus Twitter zurück

    Im November 2017 richtete der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI), Dr. Stefan Brink, einen Twitter-Account für seine Behörde ein und twitterte seit dem mit großem Erfolg zu aktuellen Themen aus der Welt des Datenschutzes und der Informationsfreiheit. Mit dem neuen Angebot wollte der LfDI seine Zielgruppen künftig noch besser mit aktuellen Informationen

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  • Wegweiser

    BayLfD bietet umfangreiche Infos für DSFA

    Auch öffentliche Stellen sind grundsätzlich zur Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen verpflichtet, insbesondere wenn sie Verarbeitungen personenbezogener Daten durchführen, die in einer der Blacklist der Aufsichtsbehörde genannt sind. Als Hilfestellung für bayerische öffentliche Stellen bietet der BayLfD auf seinem Internetauftritt umfangreiche Informationen und Tools an, die im Rahmen der Prüfung (soweit die relevante Verarbeitung also nicht ohnehin

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