Projekt CONTAIN: Effiziente Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle
Die Cybersicherheitslage in Deutschland ist weiter angespannt. Dies ging auch aus dem letzten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit hervor, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für das Berichtsjahr 2023 vorgestellt hatte. Der BSI-Lagebericht verdeutlicht, dass von Angriffen mit Ransomware die derzeit größte Bedrohung ausgeht. Hinzu kommt eine wachsende Professionalisierung auf Täterseite, der eine steigende Anzahl von Sicherheitslücken gegenübersteht.
Das Projekt CONTAIN der Universität der Bundeswehr München zielt darauf ab, die Reaktion auf Cyber-Bedrohungen zu verbessern. Es setzt auf gute Vorbereitung und nutzt Serious Games und Simulationen, um Unternehmen und Behörden auf Cyber-Vorfälle vorzubereiten und deren Bewältigung zu planen. Themen wie Security-by-Design, Logistik, Cloud-Dienste und Liquidität in Krisen werden dabei berücksichtigt.
Interessierte können an einer entsprechenden Umfrage teilnehmen:
https://survey.unibw.de/contain-studie/
Im Rahmen des Projekts wird u.a. eine Toolbox entwickelt, in deren Entwicklung auch die Angaben der Teilnehmer einfließen. Die Ergebnisse des Projekts werden öffentlich zugänglich sein
Die Fragen wurden von nach Angaben der Projektverantwortlichen von Fachleuten aus IT-Security und Wissenschaft zusammengestellt und bilden deshalb den aktuellen Stand von Wissenschaft und Praxis ab.
(Foto Rawf8 – stock.adobe.com)
Letztes Update:08.06.24
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