Zertifizierung zum IT-Grundschutz-Berater

Zertifizierung zum IT-Grundschutz-Berater

Unternehmen und Behörden, die sich mit Fragen zum Themenkomplex Informationssicherheit beschäftigen möchten, benötigen oftmals externe Unterstützung. Meist fehlt es noch an den notwendigen personellen und zeitlichen Ressourcen, um sich dem Thema intern widmen zu können. Für die fachliche Unterstützung bei dem Aufbau eines Managementsystems zur Informationssicherheit (ISMS) oder einzelner Aspekte werden daher regelmäßig externe Berater beauftragt. Um sichergehen zu können, dass diese die erforderliche Fachkompetenz mitbringen, fordern die Institutionen oft entsprechende Nachweise von den Beratern. Für einen einheitlichen Nachweis von hoher fachlicher Expertise bietet das BSI eine Personenzertifizierung zum IT-Grundschutz-Berater an.

Neues Zertifizierungsangebot

Die zertifizierten IT-Grundschutz-Berater können Behörden und Unternehmen bei der Entwicklung von Sicherheitskonzepten unterstützen oder bei der Einführung eines Managementsystemszur Informationssicherheit begleiten. Im operativen Tagesgeschäft können sie mit den zuständigen Mitarbeitern auf Basis des IT-Grundschutzes Maßnahmen definieren und im Betrieb umsetzen. Zertifizierte IT-Grundschutz-Berater können zudem dabei unterstützen, ein ISO 27001 Audit auf Basis von IT-Grundschutz vorzubereiten.

Das neue Zertifizierungsangebot basiert auf einem zweistufigen Schulungskonzept. Im ersten Schritt kann der Nachweis als IT-Grundschutz-Praktiker abgelegt werden. Nach einer Aufbauschulung erfolgt dann die Personenzertifizierung zum IT-Grundschutz-Berater.

 

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 

(Bild von rawpixel auf Pixabay )

 

Letztes Update:21.05.19

  • BSI IT-Grundschutz++

    BSI veröffentlicht Methodikleitfaden für Grundschutz++

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Anfang April 2026 die erste Version seines Leitfadens zur Methodik des Grundschutz++ veröffentlicht. Das Dokument markiert einen weiteren Schritt bei der Ablösung des klassischen IT-Grundschutzes durch den modernisierten Nachfolgestandard. Inhalt und Zielsetzung Der Leitfaden bildet einen zukunftsgerichteten Ordnungsrahmen für den systematischen Aufbau und die Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems.

    Mehr erfahren
  • Podcast-Folge 91 der Data Agenda mit Prof. Dr. Schwartmann und Céleste Spahić im Experten-Talk über Daten und Digitalisierung.

    Folge 91: KI-Kompetenz und KI-Kompetenzen

    KI ist ein Werkzeug, welches vielfältig eingesetzt wird. Das erfordert Verständnis für die neue Technik und Kompetenz für den Einsatz. Allerdings kann KI auch Kompetenzen in Menschen entfalten und gezielt eingesetzt werden, um sich seiner selbst bewusster zu werden. Wie das gehen kann, erklärt die Buchautorin Céleste Spahić im DataAgenda Datenschutz Podcast. Weitere ThemenFolge 82:

    Mehr erfahren
  • Arbeitszeiterfassung datenschutzkonform

    Datenschutzkonforme Anwesenheitsübersicht im Zeiterfassungssystem

    Ein Fallbeispiel aus dem sächsischen Tätigkeitsbericht 2025 zeigt, wie die flächendeckende Freischaltung einer „Anwesenheitsübersicht“ in einem elektronischen Zeiterfassungssystem gegen den Grundsatz der Datenminimierung verstoßen kann – und welche Konsequenzen drohen, wenn Verantwortliche die datenschutzrechtliche Erforderlichkeit nicht hinreichend begründen können. Ausgangslage In sächsischen Finanzämtern war die Funktion „Anwesenheitsübersicht“ eines Zeiterfassungssystems zunächst so konfiguriert, dass sämtliche Beschäftigte

    Mehr erfahren
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner