Ranga Yogeshwar erhält GDD-Datenschutzpreis

Ranga Yogeshwar erhält GDD Datenschutzpreis

Der GDD-Datenschutzpreis in Form einer bronzenen Plakette des Kölner Bildhauers Heribert Calleen wird seit 2013 durch den Vorstand des Vereins an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Entwicklung und Akzeptanz von Datenschutz und Datensicherheit in Deutschland und Europa verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger sind: Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D. (2013), Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (2014), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz a.D. (2015), Viviane Reding, Mitglied des Europäischen Parlaments (2016), Jörg Eickelpasch, Referatsleiter beim Bundesministerium des Innern (2017), Thomas Kranig,Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (2018).

Der Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. h.c. mult. Ranga Yogeshwar hat am 21.11.2019 anlässlich der 43. Datenschutzfachtagung (DAFTA) in Köln den Datenschutzpreis der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit 2019 erhalten.

Professor Dr. Rolf Schwartmann, Vorsitzender der GDD, zur Begründung:

„Ranga Yogeshwar trägt mit Sachverstand und Augenmaß auf besondere Weise zum Verständnis der Gesellschaft für die komplexen Zusammenhänge von Datenschutz und Datensicherheit bei. Er greift damit Fragen auf, die vor allem auch für die Akzeptanz des Datenschutzes in der Praxis von Unternehmen sorgen.“

Weitere Stimmen zur Verleihung des Datenschutzpreises der GDD an
Ranga Yogeshwar am 21. November 2019

Ranga Yogeshwar hat den Datenschutzpreis der GDD verdient, weil …

Achim Berg, Präsident des Bitkom

„…er ein sehr klares Verständnis dafür hat, welche Daten wirklich persönlich sind und welche der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden müssen (Stichwort open data).“

Professor Dr. Günter Krings (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im BMI, zuständig für IT-Sicherheit

„…es ihm gelingt, komplexe Themen wie das Datenschutzrecht verständlich zu erklären und damit sowohl Sensibilität für die Probleme der Digitalisierung zu schaffen wie auch unbegründeten Ängsten vor der Digitalisierung entgegenzuwirken.“

Professor Dr. Karl Lauterbach (MdB)

„… er sich als Journalist stets am Puls der Zeit bewegt und deswegen das Thema Digitalisierung frühzeitig aufgegriffen und dieses den Bürgerinnen und Bürgern verständlich gemacht hat. Dass er dabei den Schutz der Betroffenen nie unberücksichtigt lässt, kann wohl keiner so gut einschätzen wie die GDD.“

Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband

„…er komplexe Zusammenhänge gut und einfach erklären kann.“ 

Heiko Sakurai, Zeichner

„…er es schafft, sogar dem (natürlich völlig zu Unrecht) als trocken, nervig und Umstände machend verschrienen Thema Datenschutz durch seine Persönlichkeit sympathischen Glamour zu verleihen.“

Thomas Thiel, Wissenschaftsjournalist F.A.Z., verantwortlich für Forschung und Lehre

„…er mit beeindruckendem Engagement und Kenntnisreichtum die diskreten Mechanismen der Überwachung und Manipulation öffentlich sichtbar gemacht hat.“

Professor Dr. Christiane Woopen, Co-Sprecherin der Datenethikkommission, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates

„…es ihm gelingt, einen klaren Blick auf die Wissenschaft mit anspruchsvollen ethischen Maßstäben zu verbinden.“

Peter Biesenbach, Justizminister NRW

„Ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge und Anforderungen der Digitalisierung ist nicht selbstverständlich, sondern muss entwickelt werden. Herr Yogeshwar leistet durch kritische ebenso wie kluge Analysen und Impulse einen elementaren Beitrag dazu, die Herausforderungen des digitalen Zeitalters verstehen und meistern zu können. Wie die GDD engagiert sich Herr Yogeshwar für gesellschafts- und praxistaugliche Lösungsansätze mit Augenmaß und schafft somit Vertrauen für einen zukunftsfähigen Datenschutz in Deutschland und Europa. Institutionen wie die GDD und Experten wie Herr Yogeshwar ermöglichen so einen kritischen, aber optimistischen Blick in die Zukunft.“

Dr. Martin Kessen, Richter am Bundesgerichtshof (III. Zivilsenat)

„Die Rechtsprechung hat oftmals die Aufgabe, gegensätzliche Interessen nach rechtlichen Maßstäben abzuwägen und so zu versöhnen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ergeben sich täglich neue Fragen, die eines Interessenausgleichs bedürfen. Dabei lebt jede Entscheidung vom Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Herr Yogeshwar und auch die GDD öffnen durch ihre zukunftsgerichteten Analysen und ihre Expertise den Diskurs und eröffnen so neue Horizonte, von denen auch die Rechtsprechung zehrt.“

Letztes Update:24.11.19

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