Corona-Warn-App und Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis

Die Veröffentlichung der Corona-Warn-App hat eine Menge datenschutzrechtlicher Fragen aufgeworfen, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer, genauso beschäftigen wie Datenschutzbeauftragte. Eine der Fragen ist:

Kann der Ar­beit­ge­ber Beschäftigte verpflichten, eine Corona-Warn-App auf seinem pri­vaten Smart­phone zu in­stal­lieren und vorzuzeigen oder diese auf di­en­stlichen Smart­phones ein­set­zen und auswerten?

Diese und viele andere Fragen hat die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD e.V.) als FAQ auf ihrer Seite gesammelt und stellt ihre rechtliche Einschätzung zu diesen Fragen zur Verfügung.

Die FAQ befassen sich insbesondere mit den derzeit relevanten Fragen rund um die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Kontrolle von Beschäftigten und deren datenschutzrechtlicher Zulässigkeit. Die Ausführungen in Bezug auf eine Corona-Warn-App orientieren sich ausschließlich an der App der Bundesregierung.

Darüber hinaus stellt die GDD angesichts gehäufter Anfragen zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (Covid-19) eine stetig aktualisierte Linksammlung zu aktuellen Ansichten der Aufsichtsbehörden, Beiträgen von Datenschutzexperten sowie den Themen Datenschutz und Datensicherheit bereit.

Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit




Letztes Update:18.06.20

  • Compliance Kündigung Whistleblower

    Kündigung wegen mangelhafter Bearbeitung einer Whistleblower-Meldung

    Das Arbeitsgericht Offenbach hat mit Urteil vom 25. November 2025 (Az. 1 Ca 136/25) in einem arbeitsrechtlich bedeutsamen Fall entschieden: Die außerordentliche fristlose Kündigung eines General Counsel eines Konzerns war unwirksam, die hilfsweise ordentliche Kündigung hingegen sozial gerechtfertigt. Sachverhalt Im Oktober 2023 ging beim Konzern eine Whistleblower-Meldung über mutmaßlich rechtswidrige Praktiken bei der Hauslos-Gewinnung in

    Mehr erfahren
  • KI Kennzechnung als Pflicht

    Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte

    Die Wettbewerbszentrale hat im Februar 2026 einen Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen Orientierung bei der wettbewerbsrechts- und KI-verordnungskonformen Nutzung KI-generierter Inhalte geben soll. Im Fokus stehen Kennzeichnungspflichten nach Art. 50 KI-VO (EU) 2024/1689, die ab dem 2. August 2026 vollumfänglich gelten. Deepfakes und KI-Bilder Betreiber – also alle Unternehmen und Selbstständigen, die KI-Systeme beruflich einsetzen –

    Mehr erfahren
  • Folge 86: KI-Daten-Wirtschaft – Der Parlamentarische Abend der GDD im Rückblick

    Im Dezember 2025 hat die GDD zum Parlamentarischen Abend in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin eingeladen. Unter der Schirmherrschaft von MdB Günter Krings haben Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im BMDS, Dr. Daniela Brönstrup, Vizepräsidentin der BNetzA, und DSK-Chef Tobias Keber, VAUNET-Chef Claus Grewenig, der Neuropathologe Felix Sahm und Kristin Benedikt diskutiert, moderiert von Rolf

    Mehr erfahren
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner