Folge 62: Update KI-VO Herbst 2024

Cover Podcast Episode 62 mit Kai Zenner

Die KI-VO ist seit dem 1. August 2024 in Kraft und im Februar 2025 gelten die ersten Fristen. In Brüssel kümmert sich die EU-Kommission um die Umsetzung und sie muss bald Anwendungshilfen vorlegen. Es geht um verbotene Praktiken und die Definition von KI-Systemen. Zugleich zeigen sich schon jetzt Lücken und offene Rechtsfragen, die es zu schließen und zu klären gilt. Kai Zenner, Büroleiter des Europaabgeordneten Axel Voss berichtet im Data Agenda Podcast über die Hintergründe. Er gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und gibt einen Ausblick auf anstehende Gesetzesvorhaben, etwa zur KI-Haftung.

Weitere Themen

Folge 54a DE: Die KI-VO in den Startlöchern – Konkrete Pflichten für Unternehmen und Beschäftigte
Folge 58: Was in Unternehmen jeder über KI wissen muss

Letztes Update:31.10.24

  • Junger Mann, der dem Team Daten zur Cybersicherheit präsentiert.

    Bußgeld gegen IT-Dienstleister wegen fehlendem Sicherheits-Monitoring

    Die schwedische Datenschutzaufsicht IMY hat gegen den IT-Dienstleister Miljödata i Karlskrona AB ein Bußgeld von 1,8 Mio. SEK (rund 160.000 Euro) verhängt. Nach einem Cyberangriff waren Daten von rund 2,2 Mio. Personen im Darknet veröffentlicht worden. Die Behörde sah einen Verstoß gegen Art. 32 Abs. 1 DS-GVO (Beschluss vom 22.09.2026, Dnr. IMY-2025-21177). Miljödata betreibt webbasierte

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  • Archivraum mit Pappkarton und digitaler Dateiwand, der papierloses Büro, Dokumentenscanning und sichere Archivdigitalisierung veranschaulicht.

    Löschkonzept für kleine Unternehmen

    Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt hat einen Leitfaden veröffentlicht, mit dem kleine Unternehmen ein Löschkonzept nach der DS-GVO aufbauen können (Stand: September 2026). Auf 17 Seiten führt er Schritt für Schritt von der Bestandsaufnahme bis zur Bearbeitung von Löschanfragen. Vom VVT zum Löschregelkatalog Der Leitfaden knüpft an die Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit.

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  • Leeres Unterschriftenformular mit Stift auf einem Holzschreibtisch

    Rückdatierter Auftragsverarbeitungsvertrag heilt keinen Verstoß

    Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat gegen Vodafone España Bußgelder von insgesamt 400.000 Euro verhängt. Anlass war ein Ransomware-Angriff bei einem Callcenter-Dienstleister. Die Behörde beanstandete zwei Punkte: Der Auftragsverarbeitungsvertrag wurde erst nach dem Angriff unterschrieben, und die Sicherheitsmaßnahmen beim Dienstleister reichten nicht aus. Sachverhalt Am 6. und 7. November 2023 drangen Angreifer über einen VPN-Zugang in

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