GDD-Ratgeber „Der betriebliche Datenschutzbeauftragte nach DS-GVO und BDSG“ in zweiter Auflage

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte
Das GDD-Institut für Datenschutzbeauftragte befasst sich kontinuierlich mit Aufgaben und Rechtsstellung von Datenschutzbeauftragten sowie der Entwicklung von Standards zur Aus- und Weiterbildung von Datenschutzverantwortlichen.

Die Rolle des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte hat eine zentrale Rolle im Hinblick auf die Gewährleistung des Datenschutzes im Unternehmen. Er berät die Unternehmensleitung sowie die Fachabteilungen, die mit personenbezogenen Daten umgehen, im Hinblick auf den Datenschutz und überwacht die Einhaltung der bestehenden datenschutzrechtlichen Vorgaben beim Verantwortlichen bzw. Auftragsverarbeiter. Hierdurch leistet er einen wichtigen Beitrag zum Persönlichkeitsrechtsschutz und hilft zugleich Unternehmensrisiken zu reduzieren, welche sich vor dem Hintergrund der immensen Bußgeldandrohungen der DS-GVO in neuem Maße ergeben. Die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten erschöpft sich dabei nicht bloß in der Unterrichtung des Verantwortlichen bzw. Auftragsverarbeiters über dessen Verpflichtungen. Er ist vielmehr aktiver Berater in der Weise, dass er an der Legalisierung legitimer Verarbeitungen mitwirkt und Lösungswege aufzeigt. Er unterstützt bei konkreten datenschutzrechtlichen Fragen, Prozesseinführungen sowie -änderungen.

Der vorliegende Ratgeber beleuchtet im Detail, unter welchen Voraussetzungen ein Datenschutzbeauftragter zu benennen ist und welche Aufgaben und welche Rechtsstellung ihm zukommen. Abgerundet werden die Ausführungen durch praxisrelevante Muster und Materialien.

Der Ratgeber ist für GDD-Mitglieder im geschlossenen Bereich abrufbar.

Letztes Update:11.01.19

  • Stand der Technik

    Handreichung zum Stand der Technik

    Sowohl das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme“ (IT-Sicherheitsgesetz bzw. ITSiG) als auch die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erwähnen den Begriff des Stands der Technik als eine Forderung, an der sich die IT-Sicherheit orientieren soll. Im Bereich des technischen Datenschutzes fordert die DS-GVO in Art. 32 DS-GVO zum Schutze der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen

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  • Wegweiser

    LDI NRW aktualisiert FAQ zum DSB

    Mit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) existiert erstmals eine europaweit verbindliche verpflichtende Regelung zur Bestellung betrieblicher und behördlicher Datenschutzbeauftragter. Während die EG-Datenschutzrichtlinie (95/46/EG) die Verpflichtung zur Bestellung von Datenschutzbeauftragten lediglich als Alternative vorsah, um die Meldepflicht gegenüber der Datenschutzaufsichtsbehörde entfallen zu lassen, wird sich mit Geltung der DS-GVO ab dem 25. Mai 2018 eine Bestellpflicht

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    Missbrauch von Kundendaten: Fristlose Kündigung

    In seinem Urteil vom 15.01.2020 hat das Arbeitsgericht Siegen entschieden, dass der Missbrauch von Kundendaten durch einen IT-Mitarbeiter die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen kann. Nach Ansicht des Arbeitsgerichts ist ein IT-Mitarbeiter verpflichtet, sensible Kundendaten zu schützen und darf diese nicht zu anderen Zwecken missbrauchen. Ein Verstoß gegen diese Pflichten rechtfertige in der Regel eine

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