LfDI BW stellt Umfrageergebnisse zur DS-GVO vor

Umsetzung DS-GVO

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) in Baden-Württemberg führte im Sommer 2019 in 1101 Gemeinden eine Umfrage zum Stand der Umsetzung der DS-GVO durch. Der LfDI BW konnte die Umfrage bereits evaluieren und stellt die Umfrageergebnisse vor. Nach eigenen Angaben haben sich rund 87% der Kommunen an der Umfrage beteiligt, so dass die Ergebnisse als repräsentativ betrachtet werden können.

Die Gemeinden machen gegenüber dem LfDI einen sehr hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf geltend, zum Beispiel in Form von weiteren Schulungsmaßnahmen, Mustervorlagen oder Handreichungen. Aber auch Unterstützung von anderen Stellen wird eingefordert, etwa Unterstützung durch die Fachministerien bei landeseinheitlichen Verfahren.

Neue Broschühre des LfDI BW

Als konkrete Reaktion auf diesen Bedarf veröffentlicht der LfDI BW eine neue Broschüre zum Datenschutz bei Gemeinden, welche unter  https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/wp-content/uploads/2019/11/Broschüre-Gemeinden-November-2019.pdf runtergeladen werden kann.
Auf der Internetseite des LfDI BW kann auch eine zusammenfassende Präsentation der Ergebnisse der Kommunalumfrage, die der LfDI der Presse vorgestellt hat, entnommen werden: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/wp-content/uploads/2019/11/Präsentation-Ergebnisse-Kommunalumfrage.pdf.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)



Letztes Update:04.11.19

  • DS-GVO – Erfolgreich im Unternehmen etablieren

    DS-GVO – Erfolgreich im Unternehmen etablieren

    Seminar

    940.10 € Mehr erfahren
  • Digitaler Nachlass

    Studie beleuchtet Fragestellungen zum Digitalen Nachlass

    Hinterbliebene stehen vor vielen Herausforderungen, wenn sie an Vertragsinformationen gelangen müssen und Online-Konten von Verstorbenen verwalten sollen. Ohne Passwörter und Zugangsdaten haben Erben oft keinen Zugriff auf die Online-Konten. Sie können sich nicht um laufende Geschäfte wie Internetauktionen, Abos oder Bestellungen kümmern oder Verträge kündigen. Im schlimmsten Fall entstehen hohe laufende Kosten und finanzielle Schäden.

    Mehr erfahren
  • Wegweiser

    BayLfD bietet umfangreiche Infos für DSFA

    Auch öffentliche Stellen sind grundsätzlich zur Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen verpflichtet, insbesondere wenn sie Verarbeitungen personenbezogener Daten durchführen, die in einer der Blacklist der Aufsichtsbehörde genannt sind. Als Hilfestellung für bayerische öffentliche Stellen bietet der BayLfD auf seinem Internetauftritt umfangreiche Informationen und Tools an, die im Rahmen der Prüfung (soweit die relevante Verarbeitung also nicht ohnehin

    Mehr erfahren
  • Michael Will wird neuer Präsident des BayLDA

    Ministerialrat Michael Will wird neuer Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA). Der bisherige Leiter des Sachgebiets Datenschutz im Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration folgt damit auf Thomas Kranig. GDD-Preisträger Kranig geht in den Ruhestand Thomas Kranig wurde im Jahr 2011 zum ersten Präsidenten des BayLDA ernannt. Auf Beschluss der Bayerischen Staatsregierung wurde

    Mehr erfahren