Risiken bei der Nutzung von Office 365

Office 365

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen (LfDI) nimmt zahlreiche Nachfragen zur cloud-basierten Bürosoftware Office 365 von Microsoft zum Anlass, den Einsatz der Software im Hinblick auf die Sicherheit und Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten genauer zu betrachten.

LfDI befragt Unternehmen zur Nutzung von Office 365

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat bereits angekündigt, Microsoft Office 365 aufgrund der damit verbundenen datenschutzrechtlichen Risiken nicht einzusetzen, siehe Beschluss aus der 34. Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit. Aus diesem Grund befragt die LfDI nun auch Unternehmen zur Nutzung von Microsoft Office 365.

Die angeschriebenen Unternehmen wurden aufgefordert, den ihnen zugesandten Fragebogen bis zum 30. September 2019 zu beantworten.

Fragebogen und Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens stehen in elektronischer Form zum Download bereit.
Fragebogen (pdf, 266.9 KB)
Hinweise zum Fragebogen (pdf, 75.3 KB)

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

( Bild von Wynn Pointaux auf Pixabay )

Letztes Update:25.08.19

  • Digitaler Nachlass

    Studie beleuchtet Fragestellungen zum Digitalen Nachlass

    Hinterbliebene stehen vor vielen Herausforderungen, wenn sie an Vertragsinformationen gelangen müssen und Online-Konten von Verstorbenen verwalten sollen. Ohne Passwörter und Zugangsdaten haben Erben oft keinen Zugriff auf die Online-Konten. Sie können sich nicht um laufende Geschäfte wie Internetauktionen, Abos oder Bestellungen kümmern oder Verträge kündigen. Im schlimmsten Fall entstehen hohe laufende Kosten und finanzielle Schäden.

    Mehr erfahren
  • Soziale Netzwerke

    LfDI Baden-Württemberg zieht sich aus Twitter zurück

    Im November 2017 richtete der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI), Dr. Stefan Brink, einen Twitter-Account für seine Behörde ein und twitterte seit dem mit großem Erfolg zu aktuellen Themen aus der Welt des Datenschutzes und der Informationsfreiheit. Mit dem neuen Angebot wollte der LfDI seine Zielgruppen künftig noch besser mit aktuellen Informationen

    Mehr erfahren
  • Wegweiser

    BayLfD bietet umfangreiche Infos für DSFA

    Auch öffentliche Stellen sind grundsätzlich zur Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen verpflichtet, insbesondere wenn sie Verarbeitungen personenbezogener Daten durchführen, die in einer der Blacklist der Aufsichtsbehörde genannt sind. Als Hilfestellung für bayerische öffentliche Stellen bietet der BayLfD auf seinem Internetauftritt umfangreiche Informationen und Tools an, die im Rahmen der Prüfung (soweit die relevante Verarbeitung also nicht ohnehin

    Mehr erfahren