Folge 73: Die Stimme des Urheberrechts – Grenzen der KI aus Sicht der Kreativbranche

DataAgenda Podcast Cover Folge 73 mit Matthias Hornschuh

„Keine Fahrverbote, sondern Verkehrsregeln“ für die Entwicklung und den Einsatz von KI aus der Perspektive der Kreativbranche. Das fordert Matthias Hornschuh, Musiker und Sprecher der Initiative Urheberrecht und Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung will kreative Produkte schützen. Die Justizministerkonferenz hat im Juni 2025 konkrete Vorschläge gemacht. Sie sind im Podcast ebenso Thema, wie die Parallelen von Urheber- und Datenschutzrecht und das KI-Training durch Meta.

Weitere Themen
Folge 41: So hält das Urheberrecht den Anforderungen der KI stand
Folge 59a: KI-Stimme-Recht. Das geht mit digitalen Stimmen
Episode 59b: AI Voice Rights. How Digital Voices Work

Letztes Update:16.06.25

  • Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten

    Kennzeichnung KI-generierter Werbeinhalte

    Die Wettbewerbszentrale hat einen Leitfaden zu den Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte in der Werbung vorgelegt, der die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzvorschriften der KI-Verordnung (Art. 50 KI-VO) mit dem lauterkeitsrechtlichen Rahmen des UWG verzahnt. Deepfakes bei Bild, Ton und Video Nach Art. 50 Abs. 4 KI-VO müssen Betreiber – definiert als jede Person

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  • Auskunftsrecht als vollständige Kopie

    Kein Anspruch auf vollständige Kopie eines Compliance-Berichts

    Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 16.04.2026 (8 AZR 169/25) klargestellt, dass sich das datenschutzrechtliche Auskunftsrecht nach Art. 15 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 S. 1 DS-GVO grundsätzlich nur auf die in einem Dokument enthaltenen personenbezogenen Daten bezieht und nicht auf das Dokument als Ganzes. Sachverhalt Eine leitende Angestellte war Gegenstand einer arbeitgeberseitig beauftragten Compliance-Untersuchung

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  • KI Praxisleitfaden

    Praxisleitfaden zu KI-Systemen mit geringem Risiko

    Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) hat im Juli 2026 einen praxisorientierten Leitfaden zum datenschutzkonformen und digital-souveränen Einsatz Künstlicher Intelligenz vorgelegt. Adressiert werden explizit Verantwortliche in kleineren Verwaltungen sowie KMU, die KI-Systeme mit begrenztem oder minimalem Risiko im Sinne der KI-VO einsetzen – etwa interne Chatbots oder Text-Zusammenfassungstools. Damit schließt der LfDI

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