Folge 75: Ein Daten-Bypass für die Forschung – Innovation durch KI-Reallabore
Künstliche Intelligenz ist ein maßgeblicher Treiber der Innnovation. Zugleich geht es um die Absicherung gegen die mit KI verbundenen Risiken. Der europäische Gesetzgeber hat dazu in der KI-Verordnung eine Vorschrift geschaffen, die die Weiterverarbeitung auch sensibler Daten zur Entwicklung, zum Training und zum Testen von KI-Systemen erlaubt. In sogenannten KI-Reallaboren sollen Entwickler von bestimmten KI-Systemen ansonsten geschützte personenbezogene Daten unter vereinfachten Bedingungen verarbeiten. Es handelt sich also um geschützte Räume für Innovation. Für die KI-Forschung und -Entwicklung in Deutschland könnte das ein Durchbruch sein. Im Podcast diskutieren der stellvertretenden Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Dr. Felix Sahm und LfDI BW Prof. Dr. Tobias Keber über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Hirntumoren mit Hilfe von KI und über Wege, diese Forschung in KI-Reallaboren datenschutzrechtlich zu ermöglichen.
Prof. Dr. Dr. Felix Sahm ist stellvertretender Ärztlicher Direktor der Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg sowie Leiter des im Podcast angesprochenen Projekts zur Entwicklung eines KI-Systems für die Tumordiagnostik und -therapie.
Prof. Dr. Tobias Keber ist Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.
https://www.nomos.de/eudir-symposium-2025/
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KI-Reallabor nimmt Betrieb auf (Pilotprojekt von BfDI/BNetzA)
Letztes Update:16.09.25
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