Risiken bei der Nutzung von Office 365
Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen (LfDI) nimmt zahlreiche Nachfragen zur cloud-basierten Bürosoftware Office 365 von Microsoft zum Anlass, den Einsatz der Software im Hinblick auf die Sicherheit und Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten genauer zu betrachten.
LfDI befragt Unternehmen zur Nutzung von Office 365
Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat bereits angekündigt, Microsoft Office 365 aufgrund der damit verbundenen datenschutzrechtlichen Risiken nicht einzusetzen, siehe Beschluss aus der 34. Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit. Aus diesem Grund befragt die LfDI nun auch Unternehmen zur Nutzung von Microsoft Office 365.
Die angeschriebenen Unternehmen wurden aufgefordert, den ihnen zugesandten Fragebogen bis zum 30. September 2019 zu beantworten.
Fragebogen und Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens stehen in elektronischer Form zum Download bereit.
Fragebogen (pdf, 266.9 KB)
Hinweise zum Fragebogen (pdf, 75.3 KB)
Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
( Bild von Wynn Pointaux auf Pixabay )
Letztes Update:25.08.19
Das könnte Sie auch interessieren
-
Folge 95: Ein „KI-Seepferdchen“ für alle – Befähigung und Schutz in der digitalen Welt
Das „KI-Seepferdchen“ wurde von der unabhängigen Expertenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ im Juni 2026 als Maßnahme vorgeschlagen. Es geht darum, Kinder schon im Grundschulalter mit den Möglichkeiten und Risiken von KI in Form von Chatbots vertraut zu machen. Die Vermittlung von KI-Kompetenz ist eine Rechtspflicht auch für Schulen und Schulträger. Die Expertenkommission
Mehr erfahren -
Folge 94: KI-Reallabore, Kinder und Gesundheit
Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 24. Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht trägt den Titel „Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen“ und befasst sich insbesondere mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Kinder und Jugendliche. Markus Beckedahl, der Gründer des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie, diskutiert das „KI-Seepferdchen“ (HE 12),
Mehr erfahren -
Koalitionsausschuss beschließt „Vereinfachung“ des Datenschutzrechts
Koalitionsausschuss beschließt Vereinfachung des Datenschutzrechts Im Rahmen des am 2. Juli 2026 vorgestellten Reformpakets „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ haben CDU/CSU und SPD unter Punkt 14 weitreichende Änderungen im Bereich Datenschutz angekündigt. Unter der Überschrift „Moderner Datenschutz für mehr Wachstum“ kündigt die Koalition an, den nationalen Datenschutz zu vereinfachen und die in der DS-GVO
Mehr erfahren

