Staatliche Cyberangriffe

Staatlich gesteuerte Cyberangriffe: Bedrohungslage und Schutzmaßnahmen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt in seiner aktuellen Publikation („Cyberangriffe Gefahren, Risiken und Schutz vor staatlich gesteuerten Attacken) vor der zunehmenden Gefährdung durch staatlich orchestrierte Cyberattacken. Deutschland rückt aufgrund seiner zentralen Rolle in EU und NATO sowie als führender Technologiestandort verstärkt in den Fokus ausländischer Nachrichtendienste. Zentrale Akteure und Angriffszwecke Staatlich gelenkte Akteure nutzen

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LinkedIn-Vernetzung ist keine Werbeeinwilligung

LinkedIn-Verrnetzung begründet keine Einwilligung für Werbe‑E‑Mails

Das AG Düsseldorf hat mit Urteil vom 20.11.2025 (Az. 23 C 120/25) klargestellt, dass berufliche Vernetzung in sozialen Netzwerken keine Einwilligung für den Versand werblicher E-Mails begründet. Hintergrund war ein Fall, in dem ein IT-Dienstleister zwei Werbe-E-Mails an eine GmbH sandte, die lediglich über LinkedIn vernetzt war, ohne dass eine ausdrückliche Zustimmung vorlag. LinkedIn-Kontakte ≠ Einwilligung für

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Keine Vergütung für verstecktes KI-Gutachten

Vergütung für nicht deklariertes „KI-Gutachten“ kann verweigert werden

Das Landgericht Darmstadt hat in einem Beschluss vom November 2025 (19 O 527/16) klargestellt, dass eine erhebliche, nicht gegenüber dem Gericht offengelegte Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Erstellung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens zur vollständigen Versagung der Vergütung führen kann. Damit stärkt das Gericht die Anforderungen an Transparenz, persönliche Leistungspflicht und Nachvollziehbarkeit bei Gutachten, die im Rahmen zivilprozessualer

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Dateiablagen als Quelle von Datenpannen

Gemeinsame Dateiablagen als datenschutzrechtliches Risiko

In der Aktuellen Kurz-Information 65 weist der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz auf die erhebliche Gefahr von Datenpannen durch gemeinsam genutzte Dateiablagen hin. Betroffen sind sowohl klassische Netzlaufwerke als auch moderne Kollaborationsplattformen wie Microsoft SharePoint. Diese Systeme dienen zwar der effizienten Zusammenarbeit, können jedoch bei unzureichender Konfiguration und Organisation zu unbeabsichtigten Offenlegungen personenbezogener Daten führen.

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Leitfaden zur Interessenabwägung

Leitfaden zur Interessenabwägung nach DS-GVO

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) hat am seinen ausführlichen Fragenkatalog zur Interessenabwägung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO bereitgestellt. Dieses praxisorientierte Dokument dient Verantwortlichen in Behörden, Unternehmen und Organisationen als strukturierter Leitfaden für die Legitimate Interests Assessment (LIA), also die systematische Prüfung und Dokumentation, ob eine Verarbeitung personenbezogener Daten auf

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Datenschutz-Defizite bei Paypal

Gutachten: Datenschutz‑Defizite bei PayPal

Ein aktuelles Gutachten des Netzwerks Datenschutzexpertise kritisiert die DS-GVO‑Praxis von PayPal. Demnach erhebt und verarbeitet der Zahlungsdienstleister weit über die reine Zahlungsabwicklung hinausgehende Daten – darunter Transaktions-, Identifikations-, Geräte- und abgeleitete Profildaten – auch für Werbe- und Marketingzwecke. Sensible Daten werden teilweise ohne hinreichende Schutzmaßnahmen verarbeitet. Zentrale Schwachstellen betreffen Transparenz und Einwilligung: Nutzer werden unzureichend

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